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Solar FAQ – häufig gestellte Fragen

Fragen & Antworten zu Solarmodulen und Tests

Sie haben noch Fragen zu Solarmodulen im Allgemeinen bzw. das Testen von Solarmodulen im Speziellen? In unserem Solar-FAQ finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Themen Flash-Tests, Solarmodule prüfen und testen. Außerdem klären wir im Detail, was Freiflächen-Solarmodule von Solarmodulen auf Dächern unterscheidet. Sollten Sie weiterführende Fragen haben, wenden Sie sich gern an uns.

Der Flash-Test ist ein Verfahren zur Überprüfung der Leistung und Effizienz von Solarmodulen. Dabei wird ein kurzzeitiger, intensiver Blitz von Licht auf die Module gerichtet, um die Strom-Spannungs-Kennlinien zu messen und so die Leistungsfähigkeit der Module unter Standardbedingungen zu ermitteln.

Der Flash-Test kann für eine breite Palette von Solarmodulen verwendet werden, einschließlich monokristalliner, polykristalliner und Dünnschichtmodule. Dieses Prüfverfahren eignet sich zur Bestimmung der Leistung und Effizienz unabhängig von der Modultechnologie.

Minimale Modulgröße (B x L in mm): 800 x 890 mm

Maximale Modulgröße (B x L in mm): 1400 x 2750 mm

Wir kommen europaweit zu Ihnen – egal ob in Ihr Lager, Logistikzentrum, Solarpark auf dem Feld, Dachanlage o.ä. Wir arbeiten gern unkompliziert mit einer Tagespauschale in Höhe von 2.500,00 € zzgl. MwSt. und Reisekosten ab Elmenhorst.

Gerahmte und rahmenlose Glas-Glas- oder Glas-Folien-Module, bifaciale Solarmodule, mono- oder multikristalline Module (auch PERC-Typen), Dünnschichtmodule

Selbstverständlich können Sie uns die Module für die Tests auch zusenden. Hierbei ist wichtig zu beachten, dass der Hin- und Rücktransport sowie der Ab- und Aufladevorgang in der Kundenverantwortung liegt. Wir testen die gelieferten Module und berechnen hierfür 16,00 € pro Modul zzgl. MwSt. und Aufwandspauschale für Ent- und Verpackung.

Ja. Unser XXL-Mobile Lab 5.0 vom Deutschen Hersteller MBJ kombiniert einen vom TÜV zertifizierten IEC 60904-9 Ed.3 A+A+A+ Langpuls-LED-Sonnensimulator mit einem hochauflösenden Elektrolumineszenztest in einem sehr kompakten System.

Vor den Tests werden die zu prüfenden Module ausgewählt und für die Tests bereit gestellt. Die Module sollten vorher ausgepackt und vom Verpackungsmaterial befreit werden bzw. gereinigt worden sein. Während der Prüfung müssen zwingend mindestens zwei motivierte und qualifizierte Helfer zusätzlich zu unserem Team vor Ort sein, um uns beim Handling der Testmodule zu unterstützen. 

Unser Team benötigt einen 230 Volt-Stromanschluss in unmittelbarer Nähe des Testortes. Sollte dies nicht möglich sein, informieren Sie uns bitte, damit wir eine Alternative mit an Bord haben. Wichtig ist, dass wir eine sichere und passende Umgebung für unser mobiles Testlabor vorfinden.

Solarmodule können durch visuelle Inspektion auf äußere Schäden wie Risse oder Brüche überprüft werden. Zusätzlich können Leistungs- und Spannungsmessungen sowie Flash-Tests durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Module die erwartete Energie produzieren.

Solarmodule müssen in der Regel ausgetauscht werden, wenn ihre Leistung erheblich abnimmt, was normalerweise nach etwa 25 bis 30 Jahren der Fall ist. Ein weiterer Grund für den Austausch können schwerwiegende Schäden sein, die die Funktionsfähigkeit der Module beeinträchtigen.

Solarmodule verlieren im Laufe der Zeit an Leistung aufgrund von natürlichem Verschleiß, Alterung und Exposition gegenüber Umwelteinflüssen. Zudem können Schmutz, Mikrorisse, Delamination oder Hotspots auf den Modulen auftreten, was ebenfalls zu Leistungsverlusten führt.

Die Leistung von Solarmodulen kann durch die Durchführung von elektrischen Tests wie Flash-Tests und Wärmekamerainspektionen überwacht und geprüft werden. Zudem ist die regelmäßige Überwachung des Energieertrags im Vergleich zu den erwarteten Werten ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit der Module.

Es wird empfohlen, Solaranlagen mindestens einmal im Jahr einer gründlichen Inspektion und Überprüfung zu unterziehen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren. In Regionen mit extremen Wetterbedingungen oder starker Verschmutzung kann eine häufigere Überprüfung notwendig sein, beispielsweise alle sechs Monate.

Schäden an Solarmodulen können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter Umweltbelastungen wie Hagel, Stürme und UV-Strahlung. Mechanische Einflüsse, Verschmutzungen, Mikrorisse, Hotspots oder Defekte in der Modulkonstruktion können ebenfalls zu Schäden führen.

Die Prüfung an Solarpanels kann verschiedene Defekte und Probleme identifizieren, darunter Risse im Glas, Delamination (Ablösung von Schichten), Mikrorisse, Hotspots (lokale Überhitzung), Verfärbungen und Schmutzablagerungen. Darüber hinaus können elektrische Tests Abweichungen in der Leistung und mögliche Unterbrechungen in den Verkabelungen aufdecken.

Noch Fragen offen? Fragen Sie uns ...

Wir sind Ihr Partner, wenn es um Fragen rund um Solarmodule, Flash-Tests und Repowering geht. Lassen Sie uns gern wissen, was Sie wissen möchten.

Was unterscheidet Freiflächen-Solarmodule von Solarmodulen auf Dächern?

Freiflächen-Solarmodule und Solarmodule auf Dächern unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Installationsumgebung und den damit verbundenen Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten. Sie sind in der Regel größer, schwerer und erzielen einen höheren Ertrag. Hier sind einige wichtige Unterschiede:

Installationsort

  • Freiflächen-Solarmodule werden auf offenen, ebenen Flächen installiert, wie zum Beispiel auf landwirtschaftlichen Feldern, Brachland, Industrieanlagen oder Solarparks.
  • Solarmodule auf Dächern werden auf den Dächern von Gebäuden, Häusern oder anderen Bauwerken installiert.

Befestigung

  • Freiflächen-Solarmodule erfordern spezielle Gestellstrukturen oder Montagerahmen, um sie auf dem Boden zu befestigen und auszurichten.
  • Solarmodule auf Dächern werden in der Regel direkt auf dem Dach installiert und können flach aufgelegt oder in einem bestimmten Winkel montiert werden.

Ausrichtung und Neigung

  • Freiflächen-Solarmodule können so ausgerichtet und geneigt werden, dass sie die maximale Sonneneinstrahlung erhalten.
  • Solarmodule auf Dächern müssen oft den vorhandenen Dachneigungen und -ausrichtungen folgen, was ihre Effizienz beeinflussen kann.

Platzbedarf

  • Freiflächen-Solarmodule benötigen mehr Platz und sind daher für größere Flächen besser geeignet.
  • Solarmodule auf Dächern nutzen den begrenzten Raum auf Gebäudedächern effizienter und sind daher ideal für städtische Umgebungen.

Ertragspotenzial

  • Freiflächen-Solarmodule haben oft ein höheres Ertragspotenzial, da sie optimal ausgerichtet werden können und weniger Verschattung haben.
  • Solarmodule auf Dächern können durch Gebäude oder umliegende Strukturen beschattet werden, was ihre Leistung beeinträchtigen kann.

Bauvorschriften

  • Die Installation von Solarmodulen auf Dächern unterliegt oft strengeren Bauvorschriften und Genehmigungsverfahren, insbesondere in städtischen Gebieten.
  • Freiflächen-Solarmodule können weniger bürokratische Hürden haben, aber müssen ebenfalls bestimmten Vorschriften und Umweltauflagen entsprechen.

Die Wahl zwischen Freiflächen-Solarmodulen und Solarmodulen auf Dächern hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der verfügbare Platz, die geografische Lage, die Budgetbeschränkungen und die gewünschte Energieproduktion. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, und die Entscheidung sollte individuell getroffen werden.

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