Sauberkeit heißt Leistung

Photovoltaik: Reinigung von Solaranlagen

Solaranlagen: regelmäßig auf Verschmutzungen prüfen

Der Regen macht das schon?! Grundlegend stimmt das. Dennoch fallen auf einer Photovoltaikanlage über die Zeit hartnäckigere Ablagerungen an. Staub, Blätter, Pollen, Vogelkot und andere Verunreinigungen können die Effizienz der Solarpanels mindern. Daher empfiehlt sich mindestens einmal jährlich eine Prüfung auf Verschmutzungen. Erscheint eine Reinigung der Photovoltaikanlage notwendig, sollte sie durch einen Fachdienst erfolgen. So wird sichergestellt, dass die Reinigung professionell, sicher und ohne Beschädigung der empfindlichen Panels erfolgt.

Wie die Reinigung die Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaikanlage fördert

Reinigung und Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen

Solaranlagen sind ständig Witterungseinflüssen ausgesetzt. Einerseits bedeutet das, dass Regen leichte und oberflächliche Verschmutzungen wie zum Beispiel Staub abwaschen kann und die PV-Anlage sich sozusagen selbst reinigt. Andererseits können durch die Witterung Ablagerungen und Verkrustungen entstehen, die selbst der stärkste Regenguss nicht beseitigt.

Die Folge: An verschmutzten Stellen nehmen die Solarzellen weniger Sonnenlicht auf, was zu einem Ertragsverlust führen kann, der bisweilen bis zu 20 Prozent betragen kann. Im Zweifel wirken sich starke Verschmutzungen also auf lange Sicht auch finanziell negativ aus – abhängig von der Größe der Anlage können sich deutlich merkbare Ertragseinbußen ergeben. Dem lässt sich durch eine Reinigung der Photovoltaikanlage entgegenwirken. Saubere Solarmodule fördern so schlussendlich die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage.

Wann und wie oft Solarmodule reinigen?

Solarmodule müssen gelegentlich gereinigt werden, um ihre Effizienz und Leistung zu maximieren. Oft ergeben sich Reinigungsintervalle von drei bis fünf Jahren. Die Häufigkeit der Reinigung hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Standorts der Solarmodule, der Umgebung, in der sie sich befinden, und der Wetterbedingungen. Auch der Neigungswinkel spielt eine Rolle.

  • Der Standort: Solarmodule in staubigen oder sandigen Umgebungen erfordern in der Regel häufigere Reinigungen als Solarmodule in saubereren Umgebungen. Ebenso können Module in der Nähe von Industriegebieten, intensiver Landwirtschaft oder viel befahrenen Straßen schneller verschmutzen.
  • Die Wetterbedingungen: Regen kann dazu beitragen, Solarmodule zu reinigen, indem er Staub und Schmutz abspült. In Regionen mit häufigem Regen sind daher weniger Reinigungen erforderlich als in trockeneren Gebieten.
  • Der Neigungswinkel: Der Neigungswinkel der Solarmodule kann beeinflussen, wie leicht Schmutz abfließt. Module mit flacheren Neigungswinkeln können eher Verschmutzungen ansammeln als solche mit steileren Neigungswinkeln.

Ein Indikator für eine erforderliche Reinigung kann die Abnahme der Leistung der Solaranlage sein. Wenn Sie im Laufe der Zeit feststellen, dass die Leistung Ihrer Solarmodule abnimmt, kann dies zum einen auf technische Defekte zurückzuführen sein, zum anderen aber auch auf Verschmutzungen. Sichten Sie Ihre Module und prüfen Sie, ob gegebenenfalls eine Reinigung notwendig ist, um die Leistung wiederherzustellen.

Leistungsverluste validieren

Sie stellen bei Ihrer Solaranlage bereits Leistungsverluste fest? Mit unserem Flash-Test lassen sich mögliche Ursachen erkennen.

Wodurch kommt es zu Verunreinigungen von PV-Anlagen?

Ob industrielle Abgase, der Abrieb von Autoreifen, Pollenflug oder landwirtschaftlicher Betrieb – Verunreinigungen von PV-Anlagen können sich aus verschiedenen Umwelteinflüssen ergeben. So tragen Partikel beispielsweise aus dem Straßenverkehr zur Verschmutzung von Solaranlagen bei, ebenso Pollen, Blätter und Nadeln von Bäumen und Exkremente von Tieren. Insbesondere an den Rändern der Solarpanels können sich auch Moose und Flechten ausbilden. Die Art des Schmutzes bestimmt so auch, wie die Reinigung Ihrer Photovoltaikanlagen erfolgen sollte.

Wie wird die Reinigung von Photovoltaikanlagen durchgeführt?

Insbesondere bei Anlagen auf Dächern, aber auch bei Solarmodulen auf ebener Fläche gilt: Sicherheit geht vor! Dazu gehört, dass die Photovoltaikanlage vor der Reinigung vom Stromnetz genommen wird. Zwingend erforderlich sind außerdem Sicherungsmaßnahmen wie persönliche Schutzkleidung, um Unfälle zu vermeiden. Für die Reinigung sollte kein Hochdruckreiniger verwendet werden, da der Druck zu Schädigungen an den Solarpanels führen kann. Auch auf starke Reinigungsmittel ist zu verzichten.

Optimalerweise erfolgt die Reinigung bei möglichst geringer Sonneneinstrahlung, beispielsweise am Morgen oder bei bedecktem Himmel. So werden zu große Temperaturunterschiede zwischen dem Wasser und der Oberfläche der Solarmodule vermieden. Wie und mit welchen Mitteln (Bürsten, Schwämme, Härtegrad und Temperatur des Wassers, ggf. Zusatz chemischer Reinigungsmittel) die Reinigung genau erfolgt, hängt von der Größe Ihrer Solaranlage, dem Verschmutzungsgrad und der Art der Verschmutzung ab.

So erreichen Sie uns:

Telefonisch

E-Mail

Bürozeiten

Adresse

Untersuchung eines Solarpanels
Nach oben scrollen